Männer nach Trennung

Wie ticken Männer nach der Trennung? 5 Erfahrungen

Egal, wie gut eure Beziehung auch war, ein Beziehungsbruch kann eine furchtbare aber zugleich auch unvermeidliche Erfahrung sein. Es spielt auch keine große Rolle, ob man selbst derjenige war, der die Beziehung beendet hat oder ob man vom Partner abserviert wurde. Eine Trennung stellt immer den Verlust einer Verbindung dar, unter der beide Parteien ganz sicher leiden werden. Und wie ticken Männer nach der Trennung?

Männer gehen oft andere Wege als Frauen, um anzugeben, wie sie sich fühlen. Darum ist es wichtig, dass die Männer selbst und auch die Frauen ihr Verhalten nach einem Beziehungsbruch verstehen. In diesem Artikel wollen wir uns deshalb dem Verhalten und den Erfahrungen von Männern nach einer Trennung widmen, um besser verstehen zu können, was geschehen kann und wir diesen Prozess nach der Trennung positiv steuern können.

Das häufige Vorgehen von Männern nach einer Trennung

Obwohl manche Männer nach einem Beziehungsbruch vielleicht nicht viele Emotionen zeigen, kann auch für sie eine Trennung sehr schwierig sein, und meistens nicht unbedingt in einer Weise, wie man zunächst vermutet. Manche Männer reagieren sogar erst Wochen oder Monate nach dem Bruch.

Im Allgemeinen werden Männer ihre Gefühle meistens begraben und ihr Leben wieder aufnehmen, indem sie sich mit irgendetwas ablenken und sich sehr schnell wieder neu verabreden. Auf diese Weise schieben sie das Verarbeiten der Trennung von sich. Die Folge ist, dass die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass sie von ihren Gefühlen in späteren Beziehungen immer wieder heimgesucht werden.

Dieses Verhalten ist typisch männlich und hat meistens die Ursache, dass die männliche Energie versucht logisch zu erfassen und sich nicht der Intuition anvertrauen will, die bei vielen Philosophien als die weibliche Energie bekannt ist. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Intuition nach einem Beziehungsbruch nur Frauen vorbehalten wäre. Männer, die sich ihrer weiblichen Energie mehr geöffnet haben, werden mehr Zeit damit verbringen, mit Freunden zu reden, um den ganzen Prozess zu analysieren, damit sie die Trennung in die richtige Perspektive rücken können.

Sich dieser weiblichen Energie zu öffnen und sie zu nutzen, kann für Männer schwierig sein. Daraus kann man schlussfolgern, dass Frauen sich oft schmerzhafter trennen und dass der Prozess der Trennung bei Männern dafür länger dauert! Wie auch immer, es ist nie leicht, mit so einer Trennung umzugehen, sie führt aber meistens zu emotionaler Klarheit und lässt einen das Licht am Ende des Tunnels erblicken.

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Wie ticken Männer nach der Trennung – Was die Wissenschaft dazu sagt

Wusstest du, dass sich dies tatsächlich auch wissenschaftlich messen lässt? Eine Untersuchung der Universität von Binghamton, an der 5000 Menschen aus 96 Ländern teilnahmen, kam zu dem Ergebnis, dass Männer nach einem Beziehungsbruch eher zu destruktivem Verhalten neigen.

„Diese Schlussfolgerung wurde wie folgt beschrieben: Männer scheinen im Gegensatz zu Frauen mehr Gefühle wie Wut und ein selbstzerstörerisches Verhalten zu zeigen, während die Frauen eher depressiv sind aber mehr soziales Verhalten als Männer zeigen.

Darum wird davon ausgegangen, dass das Verhalten von Frauen nach einem Beziehungsbruch eher konstruktive Strategien verfolgt, während Männer die Analyse hinauszögern und destruktive Strategien wählen, mit denen sie versuchen, ihr Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten. Wenn Männer es schaffen, sich einer intensiven Selbstreflexion zu stellen, werden sie erst dann den echten großen Schlag nach der Trennung erleben. Zum Glück sind solche Schläge aber sehr heilsam.

Typische Erfahrungen von Männern nach einer Trennung

Um das Verhalten von Männern nach einer Trennung besser zu verstehen, wollen wir nun tiefer auf typische Erfahrungen von Männern während des Verarbeitungsprozesses eingehen. Dabei sollen sowohl die negativen als auch positiven Verhaltensweisen besprochen werden, die die Trennung nach sich zieht. Hierbei verwenden wir eine Reihenfolge, die sich ein wenig an den 7 traditionellen Phasen beim Überwinden eines Beziehungsbruchs orientiert: Schock, Leugnung, Wahnsinn, Depression, Anerkennung, Loslösung und weitergehen. Möchtest du dieses Konzept näher kennenlernen, wird dir eine kleine Google-Suche schnell viele Ergebnisse liefern.

1. Schlafstand

Der Schock, der mit einem Beziehungsbruch verbunden ist, kann dazu führen, dass Männer sich isolieren und sich – genau wie Bären – in ihre Höhle zurückziehen. Aber anstelle sich in der Natur einzugraben, statten sich viele Männer dann mit Junkfood, Alkohol, Computerspielen, Filmen und anderen ungesunden Annehmlichkeiten aus, während sie versuchen herauszufinden, wie sie mit ihrem gebrochenen Herz umgehen sollen.

Vielleicht finden sie auch Trost darin, sich mit einem Becher Eis auf dem Sofa niederzulassen, wie es viele Frauen tun! Das wäre auch nicht überraschend, denn eine Trennung löst oft Depressionen aus und führt zu einem Mangel an Energie, darum werden solche ‚faulen‘ und ’simplen‘ Aktivitäten häufig als Verteidigungsmechanismus gegen den Schmerz eingesetzt.

Viele Männer sind nach einer Scheidung lieber alleine. Zwischen all dem Binge-Watching und den ganzen Nickerchen besteht auch eine kleine Wahrscheinlichkeit, dass sie sich einen Augenblick Zeit für eine Introspektion nehmen, um verarbeiten zu können, was genau geschehen ist. Sie werden sich dann fragen, was sie hätten tun können, um den Beziehungsbruch zu vermeiden.

Und auch wenn er derjenige war, der sie abserviert hat, kann er trotzdem seine Entscheidung in Zweifel ziehen. Ist er derjenige, der abserviert wurde, suchen Männer oft nach den Gründen, warum die Beziehung nicht stabil war. Und das kann dazu führen, dass Männer nach Möglichkeiten suchen, um den Bruch mit der Ex wieder rückgängig zu machen.

Wie man es auch dreht und wendet, dieser Schlafstand versetzt Männer in die Lage, ihre Gedanken neu zu ordnen, was jedoch dazu führen kann, dass sie ein Verweigerungsdenken entwickeln, wodurch ihre schlechten Angewohnheiten mit der Zeit zur normalen Routine werden. Ein solches Verweigerungsdenken kann sogar bis zum Wahnsinn führen, der dann zu selbstzerstörerischem Verhalten führt.

2.  Wie ticken Männer nach der Trennung – Selbstzerstörerisches Verhalten

Männer empfinden nach einer Trennung Schmerzen in unterschiedlichen Ausprägungen, vor allem, wenn sie viele Emotionen in die Beziehung investiert haben oder sie eine echte Bindung zum Ex-Partner fühlen. Ihre Pläne fallen wie ein Kartenhaus zusammen und sie wissen auf einmal nicht mehr, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Das kann zu Wut führen, die bei manchen Männern wiederum Aktionen auslösen kann, die sie ins Bodenlose fallen lassen.

Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass Männer so erzogen sind, keine Emotionen zu zeigen, wodurch sie es sich selbst nicht erlauben würden, während des Verarbeitungsprozesses zu trauern, sondern wird viel öfter durch den Umstand ausgelöst, dass sie sich davor fürchten, wegen ihres weinerlichen, mädchenhaften Verhaltens verspottet zu werden. Da es also an einem konstruktiven Überdruckventil für diese Emotionen mangelt, können sich selbstzerstörerische Neigungen nach einer Trennung bemerkbar machen und sich dabei ein routinemäßiger, rachsüchtiger Charakter entwickeln.

Es gibt sogar Männer, die ihre Rachefantasien auf ein ganz neues Niveau heben. Weil sie nach der Trennung den Eindruck haben, dass ihnen Unrecht zugefügt wurde und sie in ihrer Ehre gekränkt wurden, können sie den Ex-Partner angreifen, um sich selbst zu ’schützen‘. Sie könnten dann zum Beispiel etwas Gemeines zu ihrer Ex sagen und die Situation weiter eskalieren lassen, indem sie die Ex sogar stalken und physisch attackieren.

Solltest du diese Wut nach einer Trennung erleben, ist es wichtig, dies zu erkennen und die zugehörige Energie so schnell wie möglich in etwas Produktives umzuwandeln; etwas, das dich in deiner persönlichen Entwicklung weiterbringt. Natürlich ist es verständlich, dass du all dies fühlst, du solltest dich von diesen Emotionen aber nicht aus der Bahn werfen lassen!

3. Versuchen, zur Ex zurückzukommen

Es ist nur menschlich, dass wir unseren Ex-Partner vermissen, wenn wir uns getrennt haben. Darum kontaktieren auch sehr viele Männer ihre Ex-Partner nach der Trennung, um sie zu bitten, wieder zu ihnen zurückzukommen. Dabei werden sie versuchen, ihre Ex-Partnerin auf unterschiedliche Weise davon zu überzeugen, es noch einmal mit ihnen zu versuchen.

Männer sehnen sich schließlich genauso sehr nach Intimität wie Frauen. Männer können natürlich auch ein Freigesellenleben genießen, trotzdem wünschen sie aber auch oft eine feste Beziehung. Viele Männer möchten die Frau, die sie lieben beschützen, darum versuchen sie die Beziehung, die sie hatten, weiterzuentwickeln.

Das ist natürlich etwas Lobenswertes und Nobles, und manchmal haben sie damit auch Erfolg, dennoch schaffen viele Männer es nicht, ihre Ex wieder für sich zu gewinnen, einfach deshalb, weil sie nicht wissen, wie sie dies am besten anpacken sollen. Egal, wie logisch sie sich dem Problem auch annähern, emotionale Angelegenheiten lassen sich auf diesem Wege einfach nicht lösen.

Darum sollte man akzeptieren, dass man nicht mehr ein Paar ist, selbst wenn man feststellt, dass es eventuell Möglichkeiten gibt, die Beziehung wieder zu kitten. Das muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass ihr wirklich füreinander bestimmt seid. Auch wenn dies möglich ist, es muss nicht so sein! Vielleicht funktioniert eure Beziehung eher auf einem offeneren Niveau. Das bedeutet, dass ihr nicht mehr einen gemeinsamen Weg beschreitet, es gibt aber die Möglichkeit, dass sich eure Wege manchmal kreuzen.

Wichtig ist, dass ihr beide erkennt, dass ihr individuelle Personen seid, die beide ihre eigenen Pläne und Aktivitäten haben. Ihr solltet euch also diese Freiheit gegenseitig gönnen und schauen, was am besten für euch funktioniert. Lasst euch vor allem Zeit, um herauszufinden, ob es Möglichkeiten und die Bereitschaft für eine neue Beziehung gibt, in welcher Form auch immer!

4. Wie ticken Männer nach der Trennung – Reboundbeziehungen eingehen

Viele Männer werden nach dem Scheitern einer Beziehung zum wahren Playboy, der sich mit allem, was er hat auf den Freigesellenmarkt stürzt.

Ein solcher Mann flirtet rechts und links und hat meist einige sehr kurze Beziehungen. Das kann Teil seiner Loslösung von der gescheiterten Beziehung sein, wird in den meisten Fällen aber einfach als Trostpflaster für die tiefe Wunde, die die Trennung hinterlassen hat, genutzt, ohne damit jedoch viel Wirkung zu erzielen.

Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum sich Männer eine Reboundbeziehung suchen. Zum einen neigen Männer dazu, ihren Gefühlen möglichst aus dem Wege zu gehen. Außerdem möchte er lieber nicht alleine sein und fühlt sich in seinem Verlust einfach nicht wohl. Er möchte sich wieder begehrt fühlen, um sein Selbstwertgefühl nach der Abweisung wieder aufzupeppen. Vielleicht gibt es sogar das Bedürfnis, verpasste Chancen nachzuholen!

Solche Reboundbeziehungen dienen also nur zur Bestätigung des Selbstwertgefühls, egal wie flüchtig und leer solche Beziehungen auch sind. Sie können manchmal aber tatsächlich eine Lösung sein, wenn eine ganze Reihe dieser erfolgreichen Eroberungen ihm zeigen, dass er durchaus gut genug und attraktiv genug für andere Frauen ist. Vielleicht war ja dann doch seine Ex das Problem, nicht er!

Leider ist eine Reboundbeziehung in den meisten Fällen nur eine vorübergehende Ablenkung. Sie kann eventuell dabei helfen, weniger Schmerz zu empfinden und einem vermitteln, dass der Beziehungsbruch möglicherweise doch nicht ein so großes Problem darstellt, sie ist aber keine geeignete Möglichkeit, um die Trennung wirklich zu verarbeiten, denn hierbei werden meistens viele ungelöste Probleme mit in die neue Beziehung gebracht, was sowohl dem Mann selbst als auch der neuen Beziehung schaden wird.

Ein Reboundbeziehung ist meistens kein gesundes Verhalten, denn sie verhindert, dass Männer die genaue Ursache ihres Beziehungsbruchs erkennen können und somit die Probleme ungelöst bleiben. Um mit einer anderen Person eine dauerhafte Beziehung haben zu können, muss auch immer eine persönliche Weiterentwicklung in ausreichendem Umfang stattfinden, denn dadurch eröffnet sich uns die Möglichkeit, auch uns selbst mehr zu mögen! Hierzu benötigt man Besinnung und persönliche Reflexion, anstelle die Probleme der Vergangenheit einfach ungelöst hinter sich zu zurückzulassen.

5. Seinen Verantwortlichkeiten mehr Zeit widmen

Eine der besten Erfahrungen, die ein Mann durch einen Beziehungsbruch machen kann, ist wahrscheinlich das Arbeiten an den eigenen Verantwortlichkeiten. Solltest du während deines Verarbeitungsprozesses selbstzerstörerische Tendenzen an dir beobachten, dann solltest du versuchen, dein positives Handeln zurückzugewinnen. Das schafft man, indem man sich selbst in Schutz nimmt und in dem man sich bewusst wird, dass man sich auf sich selbst konzentrieren sollte.

Dies wird dazu führen, dass du deine persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt rückst und dir selbst Prioritäten stellst, die Teil deiner Routine werden sollten. Das bedeute zwar nicht, dass du deine Beziehungsprobleme einfach begraben solltest, sondern viel mehr, dass du Zeit für dich zurückgewinnst, um dafür sorgen zu können, dass du anfängst dich selbst mehr zu mögen.

Das schafft man mit Hilfe positiver Gedanken, dem Neutralisieren von Schmerz und Rachegefühlen und indem man das Beste aus sich selbst herausholt. Das ist der Moment echter Akzeptanz. Durch die Rückschläge, die du bei deinem Beziehungsbruch erlebt hast, bist du dir selbst begegnet, konntest du deine Gefühle stabilisieren und weißt du jetzt, wie du dich auf das konzentrieren kannst, was für dich das Beste ist!

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Boris Bergmann MSc

Boris Bergmann MSc ist Sozialpsychologe, Beziehungstherapeut, Autor und Gründer von ExZurueckExperte.de. In seiner Laufbahn hat er bereits viele Paare wiedervereint. Möchtest auch du deine oder deinen Ex zurückgewinnen? Dann solltest du dir einmal die sehr wirkungsvolle Ex Zurück Methode auf ExZurueckExperte.de ansehen.

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