offene Beziehung

Was ist eine offene Beziehung? 4 Tipps für eine gute offene Beziehung

Was ist eine offene Beziehung bzw. eine offene Ehe? Monogamie ist ein Konzept, das in den letzten Jahren immer mehr unter Druck gerät. Bei vielen Menschen funktioniert es zwar sehr gut, für andere ist es dagegen sehr schwer zu akzeptieren, ihr ganzes Leben mit nur einem Partner zu verbringen. Dann wundert es einen auch nicht, dass heute viele Menschen nach anderen Beziehungsformen suchen.

Eine dieser anderen Beziehungsformen ist die offene Beziehung. Immer mehr Paare öffnen ihre Beziehung anderen Personen. Manche vereinbaren bereits zu Beginn ihrer Beziehung, dass sie sich nicht exklusiv aneinander binden müssen. Vielleicht klingt dies auch in deinen Ohren interessant. Was ist aber eine offene Beziehung genau? Und wie schafft man es, dass sie auch funktioniert?

Was ist eine offene Beziehung?

Vermutlich hast du bereits eine ungefähre Vorstellung, was eine offene Beziehung ist, aber vielleicht weißt du noch nicht, was diese Beziehungsform ganz genau beinhaltet. Die Alternativentwürfe zur Monogamie unterscheiden sich bei bestimmten Aspekten deutlich voneinander. Und bevor du entscheiden kannst, ob eine offene Beziehung auch etwas für dich sein könnte, musst du natürlich zuerst genau wissen, was dich erwartet. Das möchte ich dir darum hier erklären.

Eine offene Beziehung ähnelt in der Basis in vielen Punkten einer ’normalen‘ monogamen Beziehung. Man hat eine Beziehung mit nur einer anderen Person. Es handelt sich also nicht um eine polyamore Beziehung, bei der mehr als nur zwei Menschen eine Beziehung miteinander haben.

Du bist dann mit nur einer Person emotional verbunden, mit der du momentan dein Leben teilst, genau so wie man das auch von herkömmlichen Beziehungen gewöhnt ist.

Der Unterschied zu einer monogamen Beziehung liegt darin, dass man einander gegenseitig zugesteht, mit anderen Sex zu haben. Das kann man gemeinsam mit dem Partner tun aber in den meisten Fällen haben die Partner alleine mit anderen Sex.

Wenn man es (sehr) grob beschreiben möchte, könnte man es als Fremdgehen nur ohne Betrug sehen.

Wahrscheinlich kommen dir spontan jede Menge Vorteile einer solchen Beziehung in den Sinn, aber vielleicht auch einige Nachteile. Natürlich kann es herrlich sein, so große sexuelle Freiheit in seiner Beziehung zu genießen. Eine offene Beziehung kann aber auch zu Eifersucht führen. Darum kann ich dir nur raten, gründlich darüber nachzudenken, ob eine offene Beziehung wirklich etwas für dich ist.

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Ist eine offene Beziehung unnatürlich oder schlecht?

Es könnte sein, dass dir die Vorstellung einer offenen Beziehung zusagt aber vielleicht bist du dir nicht sicher, ob du sie in moralischer Hinsicht in Ordnung findest. Solche Beziehungen werden nach wie vor stark tabuisiert. Viele Menschen sehen darin eine Schwäche der beteiligten Personen oder sie tun das Ganze als eine ’schickere‘ Form des Fremdgehens ab. Solche Leute fürchten sich – bewusst oder unbewusst – davor, dass eine offene Beziehung etwas Schlechtes oder Unnatürliches ist.

Ob du etwas als richtig oder falsch wahrnimmst, hängt natürlich von deinen eigenen Wertvorstellungen ab. Wenn du mich fragst, so ist an einer offenen Beziehung nichts Unmoralisches. Solange alle betroffenen dieser Beziehungsform zustimmen und kein Problem damit haben, wird auch niemand hierdurch verletzt.

Wenn du mit deinem Verhalten niemandem schadest, wie sollte es dann schlecht sein?

Ein zunächst etwas logischer klingendes Argument ist, dass eine offene Beziehung nach Meinung mancher Menschen unnatürlich wäre. Aber auch dieses Argument lässt sich sehr leicht entkräften. Vor etwa 10.000 Jahren war die menschliche Bevölkerung der Erde zu etwa 85% polygam, die Menschen hatten also mehrere Partner. Das haben die Menschen übrigens mit den meisten anderen Säugetieren gemein: nur 3% aller Säugetierarten ist monogam.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Monogamie etwas ‚Schlechtes‘ wäre. Welche Beziehungsform für einen die Richtige ist, kann je nach Person sehr unterschiedlich sein. Wenn man mit nur einem sexuellen Partner mehr als glücklich ist, dann ist daran natürlich nichts auszusetzen. Wenn allerdings eine offene Beziehung besser zu dir passt, solltest du dich von solchen moralischen Argumenten nicht aufhalten lassen. Mache das, was sich für dich gut und richtig anfühlt!

Wie wird eine offene Beziehung zum Erfolg? 4 Tipps

Vielleicht denkst du jetzt, dass eine offene Beziehung genau das Richtige für dich ist und kannst du es kaum erwarten, damit zu beginnen. Dabei wünsche ich dir natürlich viel Erfolg und viel Vergnügen, trotzdem würde ich dir empfehlen, zuerst auch den Rest des Artikels noch zu lesen. Da die meisten Menschen doch vor allem an Monogamie gewöhnt sind, wird eine offene Beziehung ziemlich gewöhnungsbedürftig sein.

Dabei möchte ich dir mit einigen Tipps helfen:

  • Achte darauf, dass du dir sicher bist, dass du nicht eifersüchtig sein wirst.
  • Vereinbart klare Regeln.
  • Halte Sex und Liebe getrennt (aus deiner Beziehung).
  • Sieh eine offene Beziehung nicht als Lösung für Beziehungsprobleme.

Tipp 1: Achte darauf, dass du dir sicher bist, dass du nicht eifersüchtig sein wirst

Ein Argument, das gegen eine offene Beziehung häufig ins Feld geführt wird, ist, dass Menschen von Natur aus eifersüchtig wären. Das gilt zweifellos, wenn es um den eigenen Partner geht, und darum sollen offene Beziehungen zum Scheitern verurteilt sein. Ich bin aber keineswegs davon überzeugt, dass dies von Natur aus so ist, sonst hätte es früher bestimmt nicht so viele polygame Kulturen gegeben.

Was meiner Meinung nach allerdings der Fall ist, ist der Umstand, dass monogame Beziehungen in unserer Gesellschaft so normal geworden sind, dass wir uns wohl selbst beigebracht haben, eifersüchtig zu sein, wenn es um unseren Partner geht. Menschen in offenen Beziehungen werden manchmal eifersüchtig, wenn andere Männer oder Frauen mit ihrem Partner Sex haben. Nicht, weil sie es ihrem Partner nicht gönnen würden, sondern weil ihnen beigebracht wurde, dass ihr Partner ihnen gehört.

Dir kann noch so gut bewusst sein, dass deine Gefühle haltlos sind, aber Gefühle sind eben irrational.

Das widerspricht natürlich der Idee einer offenen Beziehung vollkommen; schließlich geht es gerade darum, die Freiheit zu haben, auch mit anderen Sex zu haben. Solange jedem bewusst ist, auf was er sich einlässt, ist es nichts Schlimmes, wenn man einander in einer Beziehung etwas Abwechslung gönnt. Trotzdem reicht dieses Bewusstsein oft nicht aus, um die Eifersucht auszuschalten. In solchen Fällen kann eine offene Beziehung durchaus auch einmal scheitern.

Wenn du also eine erfolgreiche offene Beziehung führen möchtest, wirst du dein Bestes tun müssen, um nicht eifersüchtig zu werden. Du solltest zudem nicht davor zurückschrecken, diese Gefühle (vorsichtig) mit deinem Partner zu teilen und zu besprechen. Manchmal reicht es bereits aus, eine kurze Bestätigung vom Partner zu bekommen, dass er/sie nur dich liebt. Und wenn du das Gefühl hast, deine Eifersucht doch nicht abschütteln zu können, dann ist eine offene Beziehung wahrscheinlich doch nicht das Richtige für dich.

Tipp 2: Vereinbart klare Regeln

Wenn du und dein Partner beide gerne eine offene Beziehung wollt, könnte man denken: ok, dann vereinbaren wir das doch einfach, dann wird es schon klappen. Leider könnte es dann aber passieren, dass du eine unangenehme Überraschung erlebst, wenn dein Partner seine Bettpartner mit zu euch nach Hause nimmt. Oder was würdest du davon halten, wenn er oder sie anfängt, mit deinen besten Freunden oder Freundinnen Sex zu haben?

Vielleicht gönnst du deinem Partner Sex außerhalb eurer Beziehung, aber gönnst du auch deinem besten Freund Sex mit deinem Partner?

Darum ist es sehr wichtig, dass ihr ganz klare Vereinbarungen trefft, bevor ihr mit einer offenen Beziehung beginnt. Es gibt bestimmt für euch beide Dinge, die euch eher widerstreben. Und um schmerzhafte Erfahrungen in der Zukunft zu vermeiden, sollte man solche Sachen gleich zu Beginn besprechen und regeln. Das klingt vielleicht nicht gerade aufregend, ist aber absolut der Mühe wert.

Ihr solltet zudem auch weiterhin hierüber im Gespräch bleiben, auch nachdem ihr zu Beginn Regeln aufgestellt habt. Wenn du feststellst, dass dir gewisse Dinge nicht gefallen, so wie sie zwischen euch geregelt (oder nicht geregelt) sind, dann könnt und solltet ihr auch nachträglich darüber sprechen und falls erforderlich neue Vereinbarungen treffen. Eine offene Beziehung wird nur dann gelingen, wenn ihr sie so gestaltet, dass ihr euch beide darin wohlfühlt.

Tipp 3: Halte Sex und Liebe getrennt (aus deiner Beziehung)

Wie ich bereits erklärt hatte, ist eine offene Beziehung an sich nichts anderes als eine Beziehung mit nur einer Person. Du bist dieser einen Person emotional treu und darfst dich nur zur Stillung deiner physischen Bedürfnisse außerhalb eurer Beziehung begeben. Das solltest du nie vergessen, wenn du eine offene Beziehung ausprobieren möchtest.

Es ist sehr wichtig, Sex und Liebe zu trennen, wenn es um andere Personen als deinen Partner geht. Wenn du dich in einen anderen verliebst, wird das an sich recht simple Konzept der offenen Beziehung auf einmal um einiges komplizierter. Denn wenn du Sex mit jemand anders hast, für den du auch emotional etwas empfindest, dann ist das eigentlich nichts anderes als Fremdgehen.

Auch innerhalb einer offenen Beziehung kann man fremdgehen.

Vielleicht denkst du, dass du damit keine Probleme haben wirst, weil du dich nicht so leicht verliebst. Du suchst einfach nur mehr sexuelle Freiheit. In diesem Fall muss ich dir leider sagen, dass es durchaus zu einer hormonellen und psychologischen Reaktion kommt, wenn man mit jemandem Sex hat. Hierdurch entwickelt man doch recht schnell auch echte Gefühle für jemanden, mit dem man das Bett geteilt hat.

Eine gute Möglichkeit, dies zu vermeiden ist natürlich, nicht zu oft mit der gleichen Person Sex zu haben. Wenn man ein- oder zweimal unverbindlich Sex mit jemandem hat, wird man sich wahrscheinlich nicht sofort in den oder die Betreffende verlieben. Je öfter man es jedoch mit der gleichen Person macht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man für sie Gefühle entwickelt.

Tipp 4: Sieh eine offene Beziehung nicht als Lösung für Beziehungsprobleme

Dieser letzte Tipp scheint vielleicht weit hergeholt, es würde dich aber sicherlich wundern zu hören, wie viele Menschen sich für eine offenen Beziehung entschließen, weil sie Beziehungsprobleme haben. Sie glauben, dass sich ihre Probleme von selbst lösen würden, wenn sie einander mehr Freiheit gönnen. Wenn wir uns etwas weniger auf der Pelle sitzen, wird es zwischen uns doch bestimmt besser laufen, oder?

Das klingt nicht wirklich logisch und ist es auch nicht. Der einzige Grund, sich für eine offene Beziehung zu entscheiden, sollte sein, dass ihr beide auch wirklich eine offene Beziehung möchtet. Wenn ihr dies aus anderem Grund macht, macht ihr euch nur etwas vor. In so einem Fall wird auch eine offene Beziehung nicht funktionieren und eure Probleme eher noch vergrößern.

Dem möchte ich aber noch einen weiteren Aspekt hinzufügen: Falls eure Beziehungsprobleme dadurch entstehen sollten, dass es euch schwerfällt monogam zu sein, obwohl ihr einander liebt, dann könnte eine offene Beziehung durchaus eine mögliche Lösung darstellen. Andere Beziehungsprobleme würde ich aber nicht auf diesem Wege zu lösen versuchen.

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Boris Bergmann MSc

Boris Bergmann MSc ist Sozialpsychologe, Beziehungstherapeut, Autor und Gründer von ExZurueckExperte.de. In seiner Laufbahn hat er bereits viele Paare wiedervereint. Möchtest auch du deine oder deinen Ex zurückgewinnen? Dann solltest du dir einmal die sehr wirkungsvolle Ex Zurück Methode auf ExZurueckExperte.de ansehen.

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