Frau ist traurig und denkt nach

7 Häufige Beziehungsprobleme & Tipps Um Sie Zu Lösen

Ich möchte dir hier zuerst einmal applaudieren, denn es gibt jede Menge Menschen, die sich nicht die geringste Mühe geben, ihre Beziehungsprobleme lösen zu wollen.

Darum ist es sehr gut, dass du diesen wichtigen Schritt gemacht hast. Wenn man nichts an seinen Beziehungsproblemen tut, werden sie sich verschlimmern und können sogar zum Beziehungsende führen.

Du brauchst dir aber keine Sorgen zu machen, denn du bist nicht allein. Sehr viele Beziehungsprobleme kann man (wenn man es wirklich will) lösen.

Darum wirst du in diesem Artikel über 7 häufige Beziehungsprobleme lesen und wie man diese lösen kann.

Beziehungsprobleme lösen macht man gemeinsam

Zuerst solltet ihr beide erkennen, dass es ein Beziehungsproblem bei euch gibt. Wenn nur du an der Lösung des Problems arbeitest, kann dies in manchen Fällen eine unmögliche Aufgabe sein.

Wenn das Problem zu 100% bei dir liegt, kannst du es natürlich selbst lösen. In einem solchen Falle empfehle ich dir, deinem Partner einzugestehen, dass du ein Problem hast und daran arbeiten willst.

Wenn das Beziehungsproblem von euch beiden verursacht wird, ist es sehr schwer, es selbst im Alleingang lösen zu wollen. Das ist zwar möglich, mit einigen Ausnahmen, aber leicht ist es nicht.

Ich empfehle dir als erstes, nachdem du diesen Artikel gelesen hast, nicht zu warten, sondern die Probleme direkt mit deinem Partner zu besprechen. Sobald ihr beide die Probleme erkannt habt, könnt ihr auch zusammen anfangen, an ihnen zu arbeiten.

Du solltest dir aber erst den Artikel gründlich bis zum Ende durchlesen, denn wenn du die Beziehungsprobleme falsch angehst, kann es leicht passieren, dass du sie noch verschlimmerst.

Wenn dein Partner auch offen ist für Verbesserungen, dann kannst du ihn oder sie ebenfalls dazu ermutigen, diesen Artikel zu lesen.

Häufiges Beziehungsproblem 1: Kommunikation

Zu kommunizieren ist vermutlich das Allerwichtigste in einer Beziehung.

Wenn ihr falsch, gar nicht oder zu wenig kommuniziert, wird es viel schneller schief laufen.

Hier einige Fragen, die du dir entweder selbst stellen kannst oder einem anderen über dich stellen kannst:

  • Ist es dir anzumerken, dass du zuhörst? Gibst du entsprechende Signale ab und bestätigst, was der andere sagt, oder ergreifst du sofort jede Gelegenheit, um selbst ans Wort zu kommen?
  • Findest du es wichtig, dir Zeit zum Reden zu nehmen?
  • Probierst du wirklich zu verstehen, was jemand zu dir sagt? Stellst du Rückfragen, wenn du etwas nicht gut verstanden hast?
  • Beeinflussen deine Emotionen das, was jemand zu dir sagt oder wie du selbst etwas sagst?
  • Erzählst du auf informative Art und Weise oder gibst du nur harte, trockene Fakten ab?
  • Kannst du eine Weile über etwas sprechen, über das dein Partner reden möchte, auch dann, wenn es für dich nicht ganz angenehm ist?

Diese Fragen kannst du dir auch über deinen Partner stellen. Es sind wichtige Fragen, die dir dabei helfen können festzustellen, ob es etwas auf dem Gebiet der Kommunikation zwischen euch zu verbessern gibt.

Denke darum gründlich über diese Fragen nach und stelle sie wenn möglich auch einem anderen. Du solltest sie aber einer Person stellen, die auch ehrlich zu dir ist. Das kannst du selbst oder dein Partner sein, oder auch ein guter Freund oder eine gute Freundin.

Was man unternehmen kann, um besser im Kommunizieren zu werden:

Wenn du über die hier genannten Fragen zu dir und deinem Partner nachgedacht hast, wirst du wahrscheinlich schon wissen, wo es bei eurer Kommunikation noch hapert. Ein Weg, um seine Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern, ist ganz simpel, sie zu üben. Wenn ihr euch eurer Schwachpunkte bewusst seid, solltest ihr euch dieses Bewusstsein bewahren, damit ihr euch sofort selbst korrigieren könnt, wenn es wieder in die falsche Richtung gehen sollte.

Verabredet euch aktiv zu einem Treffen, um zu sprechen und eure Beziehungsprobleme lösen zu können. Viele Paare finden heute nur wenig Zeit, um richtig miteinander zu reden. Wenn sich Momente zum Reden nicht von selbst ergeben, sollte man sich wirklich zu einem Gespräch über seine Beziehungsprobleme verabreden.

Diese Verabredung sollte nicht zu verkrampft und gezwungen sein, sonst geht man mit falschen Intentionen ins Gespräch.

Verabredet vorab einige Regeln. Das können z.B. Regeln sein wie, den anderen nicht zu unterbrechen oder bestimmte Themen auszuklammern, von denen man weiß, dass sie das Gespräch unproduktiv werden lassen.

Sprich über deine Gefühle aber lasse deinen Gefühlen nicht freien Lauf.

Versuche ruhig zu bleiben, wenn es zum Streit kommen sollte. Wenn ihr ein Problem nicht ansprechen könnt, ohne dabei laut zu werden, kann es helfen, sich an einem öffentlichen Ort zu verabreden. Dann werdet ihr euch wahrscheinlich etwas stärker bemühen, eure Emotionen zu kontrollieren.

Versuche zu verstehen, dass man Beziehungsprobleme nicht einfach so auf einen Schlag lösen kann. Es wird dich und auch deinen Partner Zeit kosten, sich an die neue, bessere Art der Kommunikation zu gewöhnen.

Kommunizieren jenseits der Beziehungsprobleme

Man sollte auch auf einer Ebene gut miteinander kommunizieren können, die nichts mit den Beziehungsproblemen zu tun hat.

Ihr solltet versuchen, jede Woche mindestens eine Stunde zum Reden freizuhalten. Kein Fernseher, keine Kinder, nur ihr beiden. Das kann man z.B. hervorragend während eines Spaziergangs tun.

Wenn sich bei euch nicht ganz von selbst jede Woche eine Stunde zum Reden ergibt, solltest ihr auch diese fest einplanen, z.B. an einem bestimmten Tag in der Woche.

Das Kommunizieren muss sich natürlich nicht unbedingt um Probleme drehen. Wenn nichts Konkretes anliegt, könnt ihr auch einfach über euren Tag sprechen, über etwas, das euch beide interessiert oder was ihr eben gerne besprechen wollt.

Achte darauf, dass nicht nur du derjenige bist, der redet. Auch dein Partner sollte gleich viel Anteil am Gespräch haben.

Hier kannst du dir ein Video über gutes Kommunizieren ansehen:

Bemerkst du ein bestimmtes Problem beim Kommunizieren mit deinem Partner? Dann kannst du uns gerne darüber unter diesem Artikel berichten.

Beziehungsproblem 2: Fremdgehen

Die Zahlen:

Das Fremdgehen kommt recht häufig vor. Wie viel Prozent verheirateter Menschen wenigstens schon einmal einen Seitensprung gemacht hat, ist nicht ganz deutlich. Hier sind die Ergebnisse einschlägiger Untersuchungen sehr unterschiedlich (Quelle Wikipedia).

Sie variieren zwischen 15% bis 60%, es gibt aber Ausnahmen in beide Richtungen.

Man kann davon ausgehen, dass der Prozentsatz bei nicht verheirateten Paaren höher ist. Eine Untersuchung hat ergeben, dass 90% aller Menschen einen Seitensprung verurteilt, was man an sich als erstaunlich ansehen kann, da ein Großteil dieser Befragten sehr wahrscheinlich selbst schon einmal einen Seitensprung gemacht hat.

Ein Problem bei diesen Untersuchungen ist, dass viele Menschen das Fremdgehen ganz unterschiedlich definieren. Für die einen ist Fremdgehen, mit jemand anderem Sex zu haben, für andere ist schon küssen oder flirten eine Form von Fremdgehen. Das Fremdgehen ist auch etwas, über das die Leute nicht so gerne reden, darum werden die Ergebnisse solcher Untersuchungen stark davon beeinflusst, auf welche Weise die Fragen gestellt werden.

Um es einmal zusammenzufassen: Wir wissen nicht genau, wie viel Prozent der Leute fremdgehen, es ist aber ein sehr hoher Prozentsatz.

Wenn in einer Beziehung ein Seitensprung stattgefunden hat, kann hierdurch eine sehr schmerzhafte und feindliche Situation entstehen. Darum ist es sehr wichtig, dass man auf die richtige Art und Weise handelt, wenn man selbst oder der Partner einen Seitensprung gemacht hat, damit nicht alles völlig schief geht.

Gründe für das Fremdgehen

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Gründe dafür, warum Menschen fremdgehen. Hier folgen einige solcher Gründe:

  • Eine vorübergehende Flucht vor den Beziehungsproblemen.
  • Spannung.
  • Sexuelle Befriedigung.
  • Das Fehlen einer echten Verbindung mit dem Partner.
  • Allgemein keine Probleme mit Seitensprüngen zu haben.

Männer tun es häufiger wegen der Spannung und des sexuellen Aspektes. Frauen dagegen häufiger aus emotionalen Gründen.

Die wichtigsten Schritte, die man machen sollte, wenn ein Seitensprung stattgefunden hat

  • Seid ehrlich (beide) und redet darüber.
  • Derjenige, der fremdgegangen ist, muss verstehen, dass er den anderen verletzt hat und sollte sich entschuldigen.
  • Ihr solltet euch bei dem Gespräch anschauen, damit ihr eure Gefühle gegenseitig erkennen könnt.
  • Halte auch hierbei die Kommunikationstipps aus diesem Artikel ein.
  • Versuche deine Fragen sachlich zu halten.
  • Entdecke, warum es zum Seitensprung gekommen ist.
  • Frage dich selbst und auch deinen Partner, was ihr jetzt machen wollt. Denke gut darüber nach und auch darüber, ob es sinnvoll ist, die Beziehung weiterzuführen.

Wenn die Beziehungsprobleme ein Thema berühren, bei dem es sehr schwierig ist, starke Emotionen zu unterdrücken, ist es vielleicht besser, dies zu Hause zu besprechen.

Wie man seine Beziehung NACH einem Seitensprung rettet

Nachdem du oder dein Partner einen Seitensprung gemacht hat, gibt es zwei Fragen, auf die man Antworten finden muss:

  • (Wie) Kann das gegenseitige Vertrauen wiedergewonnen werden?
  • Wird es erneut zu einem Seitensprung kommen?

Wenn es dein Partner war, der fremdgegangen ist, ist es sehr wichtig, dass er oder sie erkennt, wie sehr er dich damit verletzt hat. Darum ist auch der Augenkontakt während eines solchen Gesprächs so wichtig.

Gründe, warum Menschen mit dem Fremdgehen aufhören, wären z.B.:

  • Sie erkennen, wie sehr sie ihren Partner damit verletzen (können) und bereuen es.
  • Sie fürchten sich davor, dass ihr Partner sie bei einem weiteren Fehltritt verlässt.
  • Sie hören damit auf, die Verantwortung für ihre Taten auf andere abzuschieben.
  • Der Grund für das Fremdgehen ist verschwunden.

Wenn dein Partner fremdgegangen ist, kannst du möglicherweise vermeiden, dass er es noch einmal tut, indem du ihm die ersten beiden hier oben genannten Punkte verdeutlichst und den Grund des letzten Punktes versuchst herauszufinden.

Wenn in eurer Beziehung etwas fehlt, dann ist das eine Sache, für die ihr gemeinsam eine Lösung finden solltet.

Falls du derjenige warst, der fremdgegangen ist, dann solltest du dir dieser Schwäche bewusst werden und bleiben. Das wird dir eine große Hilfe sein, zukünftigen Verführungen zu widerstehen. Natürlich solltest du entsprechenden Verführungen auch soweit wie möglich aus dem Weg gehen.

Wenn ihr letztlich zu einer Lösung gekommen seid, mit der ihr das gegenseitige Vertrauen wieder herstellen könnt, wird es eine Frage der Zeit sein, bis dies auch wirklich eintritt.

Vertrauen gewinnt man nicht über Nacht wieder zurük.

Sieh dir hier ein Video über das Fremdgehen von Oprah & Dr. Phil an.

Beziehungsproblem 3: Geld

Geld führt sehr schnell zu Beziehungsproblemen. Es verursacht recht leicht Stress, Vorwürfe und Unglück. Vor allem wenn einer der Partner die Schuld an den Geldproblemen trägt, kann das Ganze schnell aus der Hand laufen.

Aber egal wie groß die Geldprobleme auch sein mögen, man kann immer damit leben. Beziehungsprobleme wegen Geld sind unnötig.

Wichtige Punkte, um dieses Problem zu lösen:

  • Ihr solltest vor allem ganz offen hiermit umgehen. Wenn es Probleme gibt oder ihr euch über bevorstehende Kosten sorgt, solltet ihr das besprechen. Zählt alles genau auf, damit es später keine unangenehmen Überraschungen gibt.
  • Achte darauf, dass das Thema nicht mitten in einem Streit zur Sprache kommt, sondern plant hierfür ein separates Gespräch.
  • Seid ehrlich zueinander. Sorgt dafür, dass nicht nur einer von euch beiden Geld für schöne Dinge hat. Legt ein Budget für schöne Dinge fest und verteilt dieses. Und wenn nichts übrigbleibt für schöne Dinge, dann seid auch hierzu ehrlich zueinander.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, eine gute Zeit miteinander zu verbringen, auch ohne Geld auszugeben oder indem man etwas weniger ausgibt. Denke einmal nach, wie du dem Form geben könntest.
  • Sobald das ‘Geld für schöne Sachen’ ehrlich verteilt wurde, solltest du den anderen nicht danach beurteilen, wie er seinen Teil verwendet.
  • Vergiss nicht, dass es mehr gibt als nur Geld (und die zugehörigen Probleme). Ihr habt eine Beziehung und die solltet ihr weiterhin genießen. Denkt darum nicht nur an euer Geld, sondern auch aneinander.
  • Denkt langfristig. Wie viel Geld ihr in der Zukunft benötigen werdet und spart etwas für Notfälle. Lieber jetzt etwas sparsamer leben als in der Zukunft vor unangenehmen Überraschungen zu stehen, die vielleicht erneut zu Beziehungsproblemen führen werden oder sogar noch dramatischeren Dingen.
  • Arbeitet an einer Lösung und verliert euch nicht im ‘wer’ oder ‘warum’. Wenn ihr das ‘wer’ und das ‘warum’ nicht hinter euch lassen könnt, werden sich eure Beziehungsprobleme nur weiter verschlimmern. Wenn du Beziehungsprobleme lösen willst, musst du dich auch auf die Lösungen konzentrieren.

Beziehungsproblem 4: Streiten um nichts

Beziehungsprobleme lösen zu wollen, indem man sich um nichts streitet, ist nicht sonderlich effektiv. Trotzdem sehe ich immer wieder Paare, die sich wegen jeder Kleinigkeiten streiten. Für viele sind diese Streitigkeiten sogar die eigentliche Ursache für die Beziehungsprobleme.

Dass man nicht immer einer Meinung ist in einer Beziehung, ist natürlich völlig normal. Wenn man sich aber wegen jeder Kleinigkeit gleich in den Haaren liegt, dann geht das entschieden zu weit.

Respekt ist eines der wichtigsten Dinge in einer Beziehung. Wenn jemand den anderen nicht (mehr) respektiert, wird es schnell schief gehen.

Eigentlich sind viele der Tipps zur Kommunikation genau auf dieses Problem anwendbar.

Es ist sehr wichtig, sich darüber klar zu werden, dass man vielleicht gar nicht das Opfer ist. Du selbst entscheidest, wann und wie du reagierst.

Sei mal ehrlich, wenn ihr euch wegen nichts streitet, bist du dann nicht (mit)verantwortlich, wenn sich der Ton in eurer Unterhaltung verschlechtert?

Bist du vielleicht der Erste, der (zu Unrecht) Feindseligkeit empfand und diese erwiderte? Und wenn nicht du der Erste warst, hast du dann nicht sofort feindselig reagiert?

Auch dies ist ein Beziehungsproblem, das man in den meisten Fällen nur schwer alleine lösen kann. Wenn dich dein Partner ständig wegen irgendwelcher Lappalien anschnauzt, ist es sehr schwer, einen Streit zu vermeiden. Dieses Problem sollte man deswegen am besten gemeinsam angehen.

Du kannst aber hierbei mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn dir dein Partner regelmäßig feindselig gegenübertritt, kannst du ohne Feindseligkeit reagieren.

Was auch hilft, ist auf die Feindseligkeit auf ruhige Art und Weise hinzuweisen. Es ist sehr wichtig, dass dies ganz ruhig stattfindet. Sage ihm oder ihr, wie du dich bei diesem feindseligen Ton fühlst und zeige dabei ruhig auch deine Verwundbarkeit.

Wenn du derjenige bist, der schnell zur Feindseligkeit neigt, solltest du versuchen, bevor du irritiert oder feindselig reagierst, eine kurze Pause einzulegen. Denke kurz darüber nach, ob deine feindselige Reaktion wirklich gerechtfertigt und nötig ist. Das wird fast nie der Fall sein.

Wenn du weiterhin das tust, was du bisher auch getan hast, wirst du auch weiterhin das Gleiche Ergebnis erhalten. Versuche darum einmal anders zu reagieren als sonst.

Und wenn man sich falsch verhalten hat, ist es auch kein Fehler, sich hierfür zu entschuldigen.

Die unterschwelligen Gründe für das Streiten um Nichtigkeiten

Dem Streiten um jede Kleinigkeit liegt meistens etwas Unterschwelliges zugrunde. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die sich wirklich gerne wegen nichts streiten.

Solche unterschwelligen Gründe könnten sein:

  • Wenigstens einer von euch beiden hat sich stark verändert.
  • Wenigstens einer von euch beiden fühlt sich momentan nicht gut (Depression oder Stress).
  • Wenigstens einer von euch beiden ist nicht mehr in den anderen verliebt.

Es kann auch eine Kombination dieser unterschiedlichen Faktoren vorliegen.

Außer daran zu arbeiten, weniger um Nichtigkeiten zu streiten, ist es ebenso wichtig, an den zugrundeliegenden Ursachen zu arbeiten.

Wenn du weißt, was sich verändert hat, wodurch es zwischen euch so schnell zum Streit kommt, kannst du auch etwas dagegen unternehmen. Du solltest aber nicht vergessen, dass dieser unterschwellige Grund niemals ein guter Grund ist, um sich regelmäßig wegen nichts zu streiten. Es gibt jede Menge Paare, die ebenfalls jede Menge Probleme haben, ohne sich zu streiten.

Egal wodurch die Beziehungsprobleme verursacht werden, es bleibt immer wichtig, Zeit füreinander zu haben, um einander lieb zu haben. Was die zugrundeliegende Ursache also auch sein mag, sorgt dafür, dass ihr jede Woche Zeit füreinander habt, nur füreinander.

Zeit für schöne Dinge zu haben, zusammen zu entspannen und natürlich die Liebe selbst wird dafür sorgen, dass der unterbewusste Drang zur Feindseligkeit abnehmen wird. Sobald ihr beide versucht, euch in den betreffenden Momenten zurückzuhalten, ihr beide versucht, die unterschwelligen Gründe zu bekämpfen und euch Zeit für die Liebe nehmt, bin ich mir sicher, dass ihr dieses Beziehungsproblem lösen könnt.

Beziehungsproblem 5: Streit um alltägliche Aufgaben

Das Leben kann ziemlich stressig sein. Arbeit, Sport, Beziehung, Hobby, TV schauen, für alles muss man Zeit frei machen. Darum ist es mehr als verständlich, dass man die alltäglichen Dinge wie putzen, kochen, mit dem Hund laufen oder etwas mit den Kindern unternehmen ehrlich verteilen sollte.

Wenn du diese Beziehungsprobleme lösen willst, kann ich dir hierzu einige Tipps geben:

  • Setzt euch zusammen und bringt alles zu Papier, was erledigt werden muss, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt und verteilt die Aufgaben gerecht. Berücksichtigt auch, wer was gerne macht oder weniger gerne.
  • Es ist auch nicht schlimm, wenn einer von euch dabei etwas mehr macht, als der andere, ihr solltet aber sicherstellen, dass sich niemand benachteiligt fühlt.
  • Auch wenn einer mehr arbeitet als der andere und somit mehr Geld in die Beziehung einbringt, sollte dies bei der Verteilung mit berücksichtigt werden.
  • Wenn ihr beide bestimmte Aufgaben überhaupt nicht gerne erledigt, dann gibt es auch dafür Lösungen. Vielleicht könnte man z.B. eine Putzhilfe engagieren, wenn ihr beide das Putzen hasst. Man könnte auch für zwei Tage auf einmal kochen, oder für die ganze Woche auf einmal einkaufen. Bei vielen Aufgaben kann man Wege finden, um sie weniger unangenehm oder zeitraubender zu gestalten.

Wenn dir dieser Artikel gefällt, kannst du auch gerne weiter unten einen Kommentar dazu abgeben. Ergänzungen, Tipps und Ideen sind jederzeit willkommen.

Beziehungsproblem 6: Vertrauen

Vertrauen ist eines der wichtigsten Elemente einer Beziehung.

Fehlendes Vertrauen hat oft seine Ursache in einem viel früheren Stadium des Lebens. Dies kann zu zahlreichen Beziehungsproblemen führen und die Beziehung letztlich auch zerstören.

Eines der wichtigsten Werkzeuge, um hiermit umzugehen, ist Ehrlichkeit, von beiden Seiten.

Vertrauen entsteht im Laufe der Zeit, es gibt aber einige wichtige Möglichkeiten, mit denen man das Vertrauen des Partners schneller gewinnt:

  • Tue auch das, was du sagst.
  • Berücksichtige die Gefühle deines Partners.
  • Höre zu.
  • Sage nichts, was du später bereuen wirst.
  • Gib deinem Partner die Chance, Vertrauen zu haben.
  • Wenn dir dein Partner nicht vertraut, wenn du eine Freundschaft mit jemandem des anderen Geschlechts unterhältst, dann stelle die betreffende Person deinem Partner vor.
  • Gib allem seine Zeit.

Wenn du deinem Partner nicht vertraust, dann sind die folgenden Tipps für dich wichtig:

  • Gib allem Zeit.
  • Versuche es aus der Perspektive deines Partners zu betrachten.
  • Sei ehrlich und sprich dein Problem an.
  • Grabe keine ollen Kamellen aus.
  • Bleibe fair.
  • Wenn du selbst zu keiner Lösung kommst, suche dir professionelle Hilfe.
  • Sei bereit, an eurem Problem zu arbeiten.
  • Stelle dich dem wahren Problem; fehlt dir das Vertrauen wegen eurer Beziehung oder liegt die Ursache weiter in der Vergangenheit?

Ergänzungen in den Kommentaren unter dem Artikel sind sehr willkommen.

Beziehungsproblem 7: Sex

Mangelnde sexuelle Befriedigung oder Frustration kann die Ursache vieler Beziehungsprobleme sein. Wie man diese Beziehungsprobleme lösen kann, ist sehr unterschiedlich. Die Gründe, warum Sex ein Problem sein kann, sind nämlich sehr vielfältig.

Hier folgen nur einige:

  • Einer von euch beiden hat eine (viel) schwächere Libido.
  • Aufgrund von Stress, Streitereien, Erschöpfung oder anderen Gründen habt ihr einfach keine Lust auf Sex.
  • Euch fehlt die Zeit zum Sex.

Es gibt viele Gründe, warum euer Sexleben leidet. Wenn dir ein weiterer guter Grund einfällt, der in diese Liste passt, dann schreibe ihn uns als Kommentar unter dem Artikel.

Sex ist zwar kein Muss aber er ist dennoch sehr gut für eine Beziehung. Es kann auch ohne Sex in eurer Beziehung gut gehen, die Wahrscheinlichkeit, dass es schief geht, ist dann aber wesentlich höher.

Beim Sex werden wichtige Hormone freigesetzt, die die Zuneigung füreinander verstärken. Dieses Gefühl der Zuneigung ist ein magischer Automatismus, mit dem sich viele Probleme zwischen euch lösen lassen (falls welche vorhanden sein sollten). Indem man regelmäßig Sex hat, wird man auch im täglichen Leben glücklicher sein und natürlich ist Sex auch etwas Schönes.

Es gibt einige Gründe, an denen man leider nicht viel ändern kann, aber meistens gibt es hierfür die gleichen Lösungsmöglichkeiten.

Zuallererst ist es wichtig, dass man Zeit für Sex hat. Wenn du keine Zeit dafür hast, dann mache welche frei. Wenigstens eine Stunde pro Woche für Intimität mit dem Partner einzuplanen (dabei muss es nicht unbedingt nur um Sex gehen), sollte eigentlich jedem gelingen. Der Durchschnittsbürger schaut etwa 3 Stunden pro Tag Fernsehen. Wenn dies auch auf dich zutrifft, dann wirst du es sicherlich schaffen, wenigstens einmal pro Woche eine Stunde davon für deinen Partner zu reservieren. Und falls eure Kinder ständig gegenwärtig sind, wird es wohl auch einmal in der Woche gelingen, sie kurz bei einem Familienmitglied unterzubringen. Es wird sich immer irgendwie eine Möglichkeit finden, wenigstens eine Stunde für den Partner frei zu machen.

Sobald ihr nur noch Zeit füreinander habt, wird es auch um einiges leichter werden, in die richtige Stimmung zu kommen. Du brauchst dich auch nicht zu sorgen, wenn du nicht sofort in Stimmung bist, schließlich gibt es hierfür das Vorspiel. Wenn du dich selbst ein bisschen zum Vorspiel antreibst, wirst du sehr wahrscheinlich ganz von allein Lust auf Sex bekommen. Lasse dir Zeit.

Wenn der Grund für keinen Sex fehlende Energie ist, dann plant das Ganze nachmittags oder an einem Tag, an dem ihr noch Energiereserven habt. Oder sorge dafür, dass die Energie noch reicht, wenn der Moment kommt.

Der Sex kann besser werden, wenn man selbst besser darin wird, indem man offener für Neues ist, auch einmal etwas anderes ausprobiert und sich anstrengt. Überrasche deinen Partner mit etwas Neuem. Dir fällt bestimmt etwas Neues, Ausgefallenes ein, dass das Ganze für euch wieder spannender macht.

Stelle eine ‘Sexy-List’ zusammen, eine ausführliche Liste mit Dingen, die du und dein Partner jeder für sich aufschreiben sollte und die alles beinhaltet, was ihr aufregend findet. Dann tauscht ihr die Listen aus und nutzt sie, um den anderen zu überraschen. Wenn du auf einen bestimmten Fetisch stehst, ist dein Partner vielleicht bereit dazu, diesen auszuprobieren. Sei ehrlich und nimm ihn mit in deine Liste auf. Wenn du dich traust auch Dinge aufzuschreiben, für die du dich vielleicht ein bisschen schämst, wird dies euer Band nur weiter verstärken.

Falls es ein ernstes sexuelles Problem geben sollte (für das du dich vielleicht schämst), kannst du dies ebenfalls mit deinem Partner besprechen.

Vergiss nicht, dass Sex schön und spielerisch sein sollte, darum genehmige dir ein Glas Wein, verbringe einen entspannten Abend und versuche nichts zu erzwingen.

Pornografie kann deine Perspektive für das andere Geschlecht und wie Sex sein sollte unbewusst beeinflussen. Pornografie bzw. Überstimulation kann dazu führen, dass du von normalem Sex nicht mehr ausreichend gereizt wirst, was wiederum deine Beziehung negativ beeinflussen kann. Falls also du oder dein Partner sich regelmäßig Pornografie ansehen sollte, wäre es eine Möglichkeit, damit aufzuhören oder zumindest die intensiven Reize zu vermindern, indem man von intensiven Videos auf weniger intensive Fotos umsteigt.

Natürlich kann auch regelmäßiges Masturbieren die sexuelle Beziehung mit deinem Partner beeinflussen. Wenn man regelmäßig masturbiert, ist man weniger schnell erregt, weil man bereits befriedigt ist. Indem man also Pornografie und das Masturbieren stark vermindert, wird man ganz automatisch eine bessere sexuelle Beziehung mit dem Partner erleben. Es gibt noch mehr gute Gründe, warum man Pornografie und Masturbation vermindern oder ganz damit aufhören sollte. Besprich dies mit deinem Partner und denke darüber nach.

Wenn dein Partner eher langweilig im Bett ist, kann sich das verändern, wenn er oder sie ausgeruht ist. Du kannst auch versuchen, dies erst etwas subtiler anzusprechen und wenn das nicht funktionieren sollte, dann eben direkt. Erst wenn ihr beide erkannt habt, dass euer Sexleben verbesserungsbedürftig ist, wird sich auch eine Veränderung einstellen.

Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass es zahllose Möglichkeiten gibt, um sein Sexleben zu verbessern, genauso wie es zahllose Gründe dafür gibt, dass dein Sexleben nicht so ist, wie du es gerne hättest. Es gibt viele weitere Probleme, die ich nicht besprechen kann, du kannst diese aber gerne in den Kommentaren teilen.

Das Sexleben bessert sich häufig, wenn an der Beziehung gearbeitet wird, darum sollte man sich auch anderen Problemen widmen, falls vorhanden.

Wenn ihr eure Sexprobleme nicht selbst lösen könnt, besteht auch die Möglichkeit, sich an einen Sextherapeuten zu wenden.

Was ist es dir wert, die Beziehung zu bekommen, die du schon immer haben wolltest?

Keine Person und keine Beziehung ist perfekt und das geht auch ganz sicher nicht von ganz allein. Wenn du das Beste aus deiner Beziehung herausholen willst, wirst du in sie Zeit und Energie investieren müssen.

Falls du denken solltest, dass deine Beziehung nicht die Zeit und Energie wert ist, die du investieren musst, dann wirst du vielleicht deine Meinung ändern, wenn du einen Versuch wagst.

Es ist auch hierbei genau wie bei allen anderen Dingen im leben: Wenn du bereit bist, viel zu geben, wirst du auch viel zurückbekommen.

Wie ich bereits am Anfang des Artikels erwähnt hatte, sind Beziehungsprobleme sicher etwas, das man zusammen angehen sollte, weil das aber meist nicht von selbst geschieht, muss einer die Initiative ergreifen.

Wenn es wirklich keinen Weg geben sollte, um deine Beziehung zu einer glücklichen zu machen, dann empfehle ich dir, diese zu beenden. Nicht alle Beziehungen sind es wert, dass du alles in sie investierst. Du solltest aber nicht die Hoffnung aufgeben. Nur du kannst entscheiden, ob es die Mühe wert ist, deine Zeit und Kraft in deine Beziehung zu stecken und auch erst dann, wenn du es wirklich versucht hast. Viele Beziehungsprobleme können gelöst werden.

Bist du dir unsicher, ob du die Beziehung besser beenden solltest oder nicht, findest du in dem Artikel “Gehen oder Bleiben” hilfreiche Tipps für die richtige Entscheidung.

Wie sehr du es versuchst, wird davon anhängen, wie viel Wert du eurer Beziehung beimisst.

Darum ist meine Frage an dich: Wie viel ist es dir wert, die Beziehung zu bekommen, die du schon immer haben wolltest?

Steht dein Beziehungsproblem hier nicht dabei?

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Über den Autor Boris Bergmann MSc

Dipl.-Psych. Boris Bergmann ist Sozialpsychologe, Beziehungstherapeut, Autor und Gründer von ExZurueckExperte.de. In seiner Laufbahn hat er bereits viele Paare wiedervereint. Möchtest auch du deine oder deinen Ex zurückgewinnen? Dann solltest du dir einmal die sehr wirkungsvolle Ex Zurück Methode auf ExZurueckExperte.de ansehen.

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